2026 Oktober

Neue Perspektiven für die Bahnstrecke Marburg – Bad Laasphe – Erndtebrück – Siegen

Erste Testfahrt mit innovativem Akku-Triebwagen – Vertreter von Arbeitskreis Schienenverkehr, VCD und PRO BAHN begleiteten die Fahrt


Am Samstag, dem 24. Oktober 2026, fand eine erste Testfahrt mit einem modernen Akku-Triebwagen auf der Bahnstrecke von Marburg über Bad Laasphe und Erndtebrück nach Siegen statt. An der Fahrt beteiligten sich Aktive des Arbeitskreises Schienenverkehr, des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) und des Fahrgastverbandes PRO BAHN. Die Fahrt zeigte neue Perspektiven für eine durchgehende Schienenverbindung zwischen Mittelhessen, dem Wittgensteiner Land und dem Siegerland auf.

(c) Matthias Tuschhoff VCD Siegen-Wittgenstein und Olpe“. Entsprechend Creative Commons Lizenzmodell CC-BY-SA

Otto Wunderlich: Vor 30 Jahren drohte noch die Stilllegung

Otto Wunderlich aus Bad Laasphe erinnerte während der Fahrt an die schwierige Situation der Bahnstrecke vor rund 30 Jahren. Damals stand der Streckenabschnitt zwischen Bad Laasphe und Erndtebrück vor der Stilllegung. Zeitweise verkehrte dort lediglich ein Zug pro Richtung und Tag, was praktisch einem 24-Stunden-Takt entsprach.
„Vor 30 Jahren mussten wir noch um den Erhalt der Bahnstrecke kämpfen. Heute erleben wir wieder eine durchgehende Zugfahrt von Marburg in Hessen durch das Wittgensteiner Land bis zur Kreisstadt Siegen. Das ist eine erfreuliche Entwicklung für unsere Region“, erklärte Wunderlich sinngemäß.
Die Testfahrt macht deutlich, welche Bedeutung der Erhalt regionaler Bahnstrecken auch langfristig haben kann. Eine früher von der Stilllegung bedrohte Verbindung könnte künftig durch moderne Fahrzeugtechnik eine neue Bedeutung für den öffentlichen Personennahverkehr erhalten.

Achim Walder, PRO BAHN: Innovative Antriebstechnik ohne aufwendigen Streckenausbau

Achim Walder vom Fahrgastverband PRO BAHN sieht im Einsatz moderner Akku-Triebwagen eine besondere Chance für die Zukunft der Verbindung zwischen Marburg und Siegen.
„Die neue Antriebstechnik ermöglicht einen elektrischen Zugbetrieb auch auf Strecken, die bisher nicht mit einer Oberleitung ausgestattet sind. Der eingesetzte Akku-Triebwagen, auch BEMU (Battery Electric Multiple Unit) genannt, kann sowohl Strom aus der Oberleitung beziehen als auch mit der in seinen Batterien gespeicherten Energie fahren.“
Walder erläuterte das technische Konzept: Auf den bereits elektrifizierten Streckenabschnitten im Raum Marburg sowie zwischen Kreuztal und Siegen können die Batterien während der Fahrt über die Oberleitung aufgeladen werden. Die gespeicherte Energie soll anschließend die Fahrt über den nicht elektrifizierten Abschnitt zwischen Cölbe bei Marburg und Kreuztal ermöglichen.
„Der große Vorteil dieser Technik liegt darin, dass auf der rund 80 Kilometer langen Bahnstrecke keine durchgehende Oberleitung errichtet werden muss. Damit entfallen auch die aufwendigen Umbauten an den vorhandenen Tunneln, die für eine herkömmliche Elektrifizierung notwendig wären. Die bestehende Infrastruktur kann weitgehend unverändert genutzt werden“, betonte Walder.
Gerade für die landschaftlich reizvolle, aber teilweise topografisch anspruchsvolle Bahnstrecke durch das Wittgensteiner Land bietet diese Technik interessante Perspektiven. Aufwendige Baumaßnahmen und längere Streckensperrungen könnten vermieden werden.

Hoffnung auf eine dauerhafte Verbindung zwischen Marburg und Siegen

Die beteiligten Fahrgast- und Verkehrsverbände verbinden mit der Testfahrt die Hoffnung, dass künftig wieder eine regelmäßige, durchgehende Zugverbindung zwischen Marburg, Bad Laasphe, Erndtebrück und Siegen angeboten werden kann.
„Wir von PRO BAHN hoffen, dass sich die neue Technik im täglichen Betrieb bewährt und die Testfahrt nicht nur ein einmaliges Ereignis bleibt. Unser Ziel ist eine dauerhafte, attraktive Bahnverbindung zwischen Marburg und Siegen ohne Umsteigen. Damit könnten zusätzliche Fahrgäste gewonnen und die Mobilität in der Region Wittgenstein nachhaltig verbessert werden“, erklärte Achim Walder.
Eine solche Verbindung wäre nicht nur für Berufspendler, Schüler und Studierende von Bedeutung. Auch für den Freizeit- und Ausflugsverkehr könnte eine umsteigefreie Verbindung zwischen Mittelhessen, dem Wittgensteiner Land und dem Siegerland neue Möglichkeiten eröffnen.

Eine Zukunftschance für die Region Wittgenstein

Die Testfahrt verdeutlichte, wie moderne Fahrzeugtechnik zur Weiterentwicklung bestehender Bahnstrecken beitragen kann. Statt kostenintensiver Elektrifizierungsmaßnahmen könnte der Einsatz leistungsfähiger Akku-Triebwagen eine wirtschaftliche und umweltfreundliche Alternative bieten.
Für die Vertreter des Arbeitskreises Schienenverkehr, des VCD und von PRO BAHN steht dabei besonders die Verbesserung des regionalen Bahnangebots im Mittelpunkt.
Die erste durchgehende Testfahrt von Marburg über Erndtebrück nach Siegen könnte damit ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer attraktiveren Schienenverbindung zwischen Hessen und Nordrhein-Westfalen sein.
Die Hoffnung der Fahrgastverbände: Aus der erfolgreichen Testfahrt soll möglichst bald ein dauerhaftes Verkehrsangebot werden, von dem insbesondere die Menschen in der Region Wittgenstein profitieren.

Pressebericht zur Testfahrt vom 24. Oktober 2026
Achim Walder – Fahrgastverband PRO BAHN —

Bus und Bahn – Mobilität in Siegen-Wittgenstein

Liebe Freundinnen und Freunde der umweltfreundlichen Mobilität,
hiermit lade ich herzlich zu einem regelmäßigen Treffen zum Informationsaustausch rund um Bus- und Bahnangebote in Südwestfalen ein. Ziel ist es, aktuelle Entwicklungen zu diskutieren, Hintergründe einzuordnen und gemeinsam Perspektiven für eine zukunftsfähige Mobilität in unserer Region zu entwickeln.
Für unser erstes Treffen schlage ich als Veranstaltungsort das Da Vinci Ristorante – Pizzeria in Kreuztal vor. Das Restaurant liegt nur etwa fünf Gehminuten vom Bahnhof Kreuztal entfernt und ist somit auch bequem mit der Bahn erreichbar.
Als Themen für den Auftakt möchte ich insbesondere das geplante neue Fexitaxi-Angebot ab 2029 sowie den Nahverkehrsplan Schiene des Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) vorschlagen. Beide Punkte werden für die zukünftige Ausrichtung des öffentlichen Verkehrs in Südwestfalen von großer Bedeutung sein.
Termin: Dienstag, 3. März, 18.00 Uhr
Ich werde einen Tisch für acht Personen reservieren.

Bitte gebt mir bis zum 27. Februar eine kurze Rückmeldung, ob Ihr teilnehmen möchtet – gerne per E-Mail info@bivs.de oder telefonisch unter 02732-12741.
Ich freue mich auf einen konstruktiven Austausch und ein engagiertes Gespräch in angenehmer Runde.
Mit freundlichen Grüßen Achim Walder

Bürgerbus Kreuztal setzt Maßstäbe in Südwestfalen – vollständige Umstellung auf On-Demand-Verkehr

Kreuztal. Der Bürgerbus Kreuztal wird noch fahrgastfreundlicher und zukunftsfähiger. Ab dem 5. Januar 2026 stellt der Bürgerbus seinen bisherigen Linienverkehr vollständig auf On-Demand-Verkehr um. Damit ist der Bürgerbus Kreuztal der erste Bürgerbus in der Region Südwestfalen, der dieses System konsequent und vollständig umsetzt.
Der Bürgerbus Kreuztal blickt auf eine 28-jährige Geschichte zurück. Er wurde als 27. Bürgerbus in Nordrhein-Westfalen gegründet – mit dem klaren Ziel, insbesondere Bürgerinnen und Bürger in den Wohngebieten wohnortnah abzuholen und mobil zu halten. Dieses ursprüngliche Leitbild kann nun erstmals umfassend umgesetzt werden. Möglich wird dies durch eine Änderung im Personenbeförderungsgesetz, die bedarfsgerechte Verkehrsformen im öffentlichen Busverkehr erlaubt.
„Wir kehren damit zu unserer ursprünglichen Idee zurück: Mobilität dort anzubieten, wo die Menschen wohnen“, erklärt Achim Walder, der den Bürgerbus Kreuztal seit 28 Jahren als Vorsitzender begleitet. „Das On-Demand-System gibt uns endlich die Möglichkeit, dieses Ziel auch rechtlich sauber und praktisch umzusetzen.“
Achim Walder bringt dabei langjährige Erfahrung aus der Bürgerbusarbeit mit: Er war zudem Vorsitzender der Bürgerbusvereine in Bad Laasphe, Wenden und Netphen und gilt als einer der profiliertesten Kenner des Bürgerbuswesens in der Region.
Bisher bediente der Bürgerbus Kreuztal rund 140 feste Haltestellen mit H-Schild. Künftig kommen 29 zusätzliche virtuelle, haustürnahe BBK-Haltestellen hinzu. Fahrgäste können den Bürgerbus bis zu viermal täglich gezielt zu einer dieser Haltestellen bestellen und dort ein- und aussteigen. Das ist insbesondere für mobilitätseingeschränkte Menschen eine große Erleichterung. Fast die Hälfte der Fahrgäste ist in ihrer Mobilität eingeschränkt, viele sind mit Rollator unterwegs.
„Gerade für ältere Menschen oder Fahrgäste mit Rollator machen wenige hundert Meter einen enormen Unterschied“, so Walder. „Mit den virtuellen Haltestellen wird der Bürgerbus deutlich alltagstauglicher.“
Der On-Demand-Bürgerbus ist keine Konkurrenz zum Taxi. Das Angebot ist bewusst klar begrenzt: Die BBK-Haltestellen werden werktags zwischen 8 und 18 Uhr und maximal viermal täglich angefahren. Zudem sind Fahrten ausschließlich zwischen einer BBK-Haltestelle und dem Marktplatz in Kreuztal möglich – hin und zurück. Individuelle Direktfahrten oder frei wählbare Ziele, wie sie der Taxiverkehr anbietet, sind nicht vorgesehen.
„Wir ergänzen den bestehenden Verkehr, wir ersetzen ihn nicht“, betont Walder. „Der Bürgerbus ist ein soziales Angebot und kein gewerblicher Fahrdienst.“
Um unnötige Leerfahrten zu vermeiden, wurde eine zentrale Buchungstelefonnummer (02732 – 8983999) eingerichtet. Dort nehmen Mitglieder des Bürgerbus Kreuztal die Fahrtbestellungen persönlich entgegen. Die Fahrten werden in Echtzeit auf ein Tablet im Bürgerbus übermittelt. Im Vergleich zum früheren Linienverkehr werden dadurch mehr als 60 Prozent der gefahrenen Kilometer eingespart.
„Früher sind wir alle Haltestellen abgefahren – auch wenn niemand da war“, berichtet ein ehrenamtlicher Fahrer. „Jetzt fahren wir nur noch dann, wenn wir wirklich gebraucht werden.“
Die Umsetzung des Bürgerbus-Systems in Kreuztal war und ist nur durch eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich. Der Bürgerbus Kreuztal bedankt sich ausdrücklich beim Verkehrsunternehmen Westfalen-Süd, bei den politisch Verantwortlichen vor Ort sowie bei der Bezirksregierung Arnsberg, die die Umstellung konstruktiv begleitet und unterstützt haben.
Getragen wird das Angebot von einem starken ehrenamtlichen Engagement. In Kreuztal sind derzeit 20 Fahrerinnen und Fahrer im Einsatz, die täglich bis zu zehn Stunden ehrenamtlich unterwegs sind. Allein im Jahr 2025 wurden rund 6.500 gebuchte Fahrten durchgeführt und etwa 2.500 Einsatzstunden geleistet – bei Wind, Regen und Schnee.
Die neue Betriebsform wird auch über die Stadtgrenzen hinaus aufmerksam verfolgt. In der Region Siegen-Wittgenstein und im Kreis Olpe beobachten andere Bürgerbusvereine die Auswirkungen des On-Demand-Verkehrs sehr genau. Wilnsdorf plant bereits, das System zeitnah ebenfalls einzuführen.
Gleichzeitig wirbt der Bürgerbus Kreuztal um neue ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer.
„Auch wir kommen in die Jahre“, sagt Walder. „Damit der Bürgerbus auch in Zukunft fahren kann, brauchen wir dringend jüngere Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten.“
Mit der vollständigen Umstellung auf On-Demand-Verkehr verbindet der Bürgerbus Kreuztal bürgernahen Service, soziale Verantwortung, ehrenamtliches Engagement und moderne Technik – und setzt ein starkes Zeichen für inklusive, effiziente und zukunftsfähige Mobilität in Südwestfalen.

Weitere Infos bei Achim Walder, Tel.02732-12741, info@buergerbus-kreuztal.de

Fragen an den CDU Bundestagsabgeordneten Benedikt Büdenbender

Sehr geehrter Herr Büdenbender,

der Arbeitskreis Schienenverkehr Südwestfalen meldet sich nach Ihrem engagierten und überzeugenden Beitrag nochmals mit einigen zentralen Anliegen an Sie, die für unsere Region von großer Bedeutung sind.
Erstens ist die Wiederherstellung der Zweigleisigkeit auf der Achse Kreuztal – Siegen – Betzdorf – Siegburg – Köln, einschließlich der Führung über den Flughafen Köln/Bonn sowie des Anschlusses an den Güterbahnhof Eifeltor, aus unserer Sicht unerlässlich. Diese Maßnahme ist sowohl für einen stabilen und leistungsfähigen Betrieb der RE 9 als auch für den Güterverkehr in und aus den Regionen Südwestfalen, Mittelhessen und Nord-Rheinland-Pfalz von überlebenswichtiger Bedeutung.
Zweitens bitten wir um Unterstützung für die umfassende Sanierung der Strecke 361 von Siegen über Kreuztal, Hilchenbach, Erndtebrück, Aue-Wingeshausen bis Bad Berleburg, um diese wichtige regionale Verbindung langfristig zu sichern und zu stärken.
Drittens halten wir die Durchbindung der Strecke 362 von Siegen über Kreuztal, Erndtebrück und Bad Laasphe bis nach Biedenkopf und Marburg für einen entscheidenden Schritt, um die Schienenanbindung zwischen Südwestfalen und Mittelhessen nachhaltig zu verbessern.
Viertens ist uns bewusst, dass Mobilität nicht allein auf der Schiene stattfindet. Für den Wirtschafts- und Alltagsverkehr mit LKW, Bussen und PKW ist daher eine leistungsfähige Route 57 in Form einer durchgehenden B 508 von Kreuztal bis Frankenberg erforderlich. In diesem Zusammenhang möchten wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass für das gesamte obere Edertal die Reaktivierung der KBS 363 von Bad Berleburg nach Frankenberg nicht außer Acht gelassen werden sollte.
Da diese Themen komplex sind und unsere Region in besonderem Maße betreffen, möchten wir Sie herzlich einladen, mit uns vor Ort ins Gespräch zu kommen. Sehr gerne würden wir Sie in der Mühle 8 in Erndtebrück begrüßen, um unsere Sorgen, Ideen und Lösungsansätze gemeinsam zu beraten.

Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen für ein gesegnetes Weihnachtsfest sowie ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr

Ihr
Otto H. Wunderlich

Für Rückfragen bin ich jederzeit erreichbar unter
0171 7391275

Einladung zu 30 Jahre Arbeitskreis Schienenverkehr Südwestfalen e.V.

und 130 Jahre Bahnverbindung Kreuztal – Cölbe

Zur Geburtstagsfeier des Arbeitskreises Schienenverkehr Südwestfalen e.V. unter Schirmherrschaft von Herrn Landrat Andreas Müller Verbandsvorsteher des NWL laden wir Sie in das KHB Cafe im Bahnhof Bad Laasphe am 15. September 2019 um 13.00 Uhr recht herzlich ein.

Wie es bei der Eisenbahn üblich ist haben wir für diesen Tag natürlich einen Fahrplan erstellt damit alle Gäste nach ihrer zur Verfügung stehenden Zeit teilnehmen können.

FAHRPLAN:

10.30 Uhr Treffen am Bahnhof Siegen und Besichtigen der neuen Anlagen
10.59 UhrAbfahrt Siegen RB 93 Richtung Bad Berleburg
11.58 UhrAnkunft Erndtebrück RB 93 und Einblicke
in die neuen Bahnhofsanlagen
12.35 UhrAbfahrt Erndtebrück RB 94 mit Sonderzug der Kurhessenbahn
nach Bad Laasphe
13.05 UhrAnkunft Bad Laasphe
Begrüssung und Einleitung
Grußworte der Gäste
Landrat Andreas Müller
Mittagessen
Verabschiedung
14.40 UhrAbfahrt Bad Laasphe RB 94 Sonderzug nach Erndtebrück
15.10 UhrAnkunft Erndtebrück RB 94 und Einblicke
in die neuen Bahnhofsanlagen Teil 2
15.58 UhrAbfahrt Erndtebrück RB 93 nach Siegen
17.00 UhrAnkunft Siegen RB 93

Alternativ wäre die Rückfahrt von Bad Laasphe um 15.19 Uhr, Ankunft in Erndtebrück 15.52 Uhr, auch hier ist der Anschluss nach Siegen gewährleistet. Ein- und Ausstiege sind an allen Haltestellen mit Regelzügen möglich.

Für den Tag wünschen wir uns gute und innovative Gespräche auf dem Siegerländer – Wittgensteiner Semmering in dem die alten und neuen Ideen des Arbeitskreises Raum finden.

für den Vorstand:      Otto H Wunderlich                    Horst Günter Linde

Reisehinweise: Sie können unsere Veranstaltungsorte alle mit den bekannten Verbindungen des NWL, ZWS und RMV erreichen. Für Automobil Anreisende stehen Ihnen die P&R Parkplätze an den Bahnhöfen Erndtebrück und Bad Laasphe mit behindertengerechten Zugang zu den Gleisanlagen zur Verfügung.

Für weitere Rückfragen und Auskünfte stehen wir Ihnen jederzeit gerne bereit

1.Vorsitzender Otto H.Wunderlich 0171/7391275, Email: ottilchen@t-online.de

2.Vorsitzender Horst Günter Linde 0175/1557710, Email: h.g.linde@t-online.de

Neujahrgrüße 2019

Das Jahr geht zu Ende, ein Neues beginnt. Was es uns bringt, werden wir sehen. Auf jeden Fall haben wir Grund zum Feiern!!!

Vor 30 Jahren haben wir anfangen,  
den regionalen Schienenverkehr wieder zu beleben.

Willkommen in 2019

Jetzt können wir das gute Angebot nutzen, trotzdem möchten wir zeigen
wie der Nahverkehr der Zukunft am Beispiel der Verbindung,
Siegen – Erndtebrück – Bad Laasphe – Marburg
aussehen könnte.
(Bahnhofs und Streckenfest, mit Vorstellung am 15.09.19 vorgesehen)

Wir wünschen allen Mitgliedern und Freunden,
alles Liebe, Gute und Gesundheit im neuen Jahr!!!

Der Vorstand des Arbeitskreises Schienenverkehr Südwestfalen e.V. im Dezember 2018.

Nächste Termine:
– Vorstandssitzung am 4.01.2019 in Erndtebrück
– JHV (2017/18) ist für den für 1.03.2019 geplant

Bonner Klimaticket für 1 € am Tag

Neukunden der Stadtwerke Bonn können ab sofort das neue Klimaticket als Jahresticket für 365,04 Euro (30,42 Euro/Monat) kaufen. Das verbilligte Klimaticket ist ein Teil des vom Bund mit knapp 38 Millionen Euro geförderten Projekts „Lead City“, das den Nahverkehr verbessern und damit attraktiver machen soll. Bonn ist eine von fünf Städten, die an diesem zunächst auf zwei Jahre beschränkten Modellversuch teilnehmen. Bonn selbst beteiligt sich mit zwei Millionen Euro an dem Projekt „Lead City“. Neben vergünstigten Tarifen wie dem Klimaticket und einem familienfreundlichen 24-Stunden-Ticket für fünf Personen, die künftig zum Preis von einer fahren können.  

Besuch von AK Mitgliedern und Freunden in der Nachtbarstadt Köln , dort verkehrt der Klimafreundliche E-Bus , September 2018

Neue ICE Verbindungen in Marburg

AFS – Raum Marburg e.V.
Pro-Bahn&Bus Hessen

Arbeitskreis Schienenverkehr Südwestfalen e.V.

Verkehrsclub Deutschland
Kreisverband
Marburg-Biedenkopf e.V.

 Die Fahrgastverbände setzen sich ein für saubere Luft und aktiven Klimaschutz.

Bessere Bahnverbindungen jetzt !!!

Sie begrüßen den ICE als neues Fernverkehrsangebot
 mit Bistrowagen und W-LAN in Marburg.

Forderungen für die Angebots und Qualitätsverbesserungen
im Raum Marburg und Mittelhessen.

Wir regen an, folgende Verbesserungen auf die Prioritätenliste für die DB, den RMV und das Land Hessen zu setzen:

  • Fahrradmitnahmeplätze im ICE könnten noch erweitert werden, (Derzeit 3 sind zu gering).
  • Kapazitätsausweitung mit der Erhöhung des Platzangebotes bei allen Zügen auf der Main Weser-Bahn von und nach Frankfurt. Alle Züge sollten verstärkt werden, vorrangig wären die zu kurzen Regionalexpress-Züge der HLB zwischen Frankfurt – Kassel, die mit Doppelstockwagen ersetzt werden müssten.
  • Ein gerechteres Fahrpreisangebot, Kompromisse suchen, dass ICE und Stadtverkehrsnutzung mit inbegriffen sind.
  • Statt Preiserhöhung wären Bürgertickets der bessere Weg.
  • Überarbeitung aller RMV Automaten, (große Funktionsprobleme), es werden die versprochenen Informationen über Zugfahrten nicht angezeigt.
  • Eine gebührenfreie RMV Hotline wäre wünschenswert, Beispiel NVV
  • Mehr Rechte bei Zugausfall und Verspätungen (freie Benutzung höherer Züge IC und ICE, höhere Ausgleichszahlungen für Entschädigung und Taxi).

Wir sind weiterhin sehr erfreut, über bereits umgesetzte Verbesserungen:

  • Neuer Spätzug in die Region, abends 22.29 Uhr von Marburg nach Frankenberg.
  • Einführung des Schnellbusses X 40 von Gladenbach nach Biedenkopf

Stand 11.12.2018 AFS / VCD / AK-Schienenverkehr